Ursprung, Geschichte und Einsatz der Brez´n

Bereits im Jahre 1111 nach Christus wurde das Kultgebäck als Berufszeichen der Bäcker verwendet. Der Name wird abgeleitet von dem althochdeutschen „Brezitella“ und auf das lateinische „Brachiatellium“, was übersetzt „Ärmchen“ bedeutet. Die Brezel (bayrisch Brez´n) symbolisiert zum Beten verschränkte Arme.

Die Laugen-Brez´n:

Die bayrische Variante ist bis heute die Laugen-Brez´n. Angeblich soll im Jahre 1839 erstmals der königlich-württembergische Gesandte, Wilhelm Eugen von Ursingen, dieses Gebäck gekostet haben – in der Münchner Residenzstraße im königlichen Kaffeehaus Eilles. Doch die Herstellung war wohl ein Versehen. Der Bäcker Anton Neopmuk hat statt Zuckerwasser mit Natronlauge die Brezen glasiert. Dem Gast aber schmeckte dies so gut, dass dies die Geburtsstunde der bayrischen Laugen-Brez´n war.

Bis heute findet man die Laugen-Brez´n überall in Bayern – bei jedem Bäcker, in jedem Wirtshaus und Biergarten. So gut wie auf jedem Tisch findet man dieses verschlungene Gebäck. Kein Wunder sie kann ja auch zu so gut wie jeder Tageszeit gegessen werden.

Morgens:

Für den Start in den Tag gibt es (so sagen viele Bayern) nix besseres als ein ordentliches Weißwurstfrühstück zu dem die Brezen unbedingt dazugehört. Wer etwas schneller und schmaler in den Tag geht, der isst einfach eine leckere Butterbrez´n.

Mittags:

Ein saftiges Hendl und dazu a Brezen – das ist nicht nur ein Wiesn-Hit sondern in ganz Bayern findet man diese Kombination auch bei diversen Metzgern, Gasthäusern und Biergärten zu Mittagszeit vor. Auch mobile Händchengriller findet man mancherorts.

Abends:

Da lockt eine deftige Brotzeit wie zum Beispiel Obazta oder ein bayrischer Brotzeitteller mit einer Brez´n garniert. Auch als Snack zum kühlen Bier ist das geschlungene Gebäck in Bayern äußerst beliebt.

Sie sehen die Brez´n oder Brezel die gibt es in Bayern den ganzen Tag und vielerorts.

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Oder wie wäre es mit einem Kurzurlaub bei uns im Hotel?

Brez´n

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